


Achtzehn Monate, neun Tote – und keiner führt die Vorgänge zusammen. Lauf die erste moderne Serienmörder-Fahndung Deutschlands an den echten Schauplätzen ab.
Kapitel 1 & 2 gratis · Start Hauptbahnhof · offline spielbar
Drei Markierungen auf der Akte. Tipp eine an.
Düsseldorf, Februar 1929. Ein Fabrikarbeiter beginnt eine Serie von Überfällen, die achtzehn Monate dauern wird. Weil er bei jeder Tat das Tatmittel wechselt, laufen die Vorgänge in verschiedenen Revieren – getrennt, monatelang.
Die Presse erfindet den Namen „Vampir von Düsseldorf“. Ein psychisch kranker Mann legt ein Geständnis ab, das niemand gegenprüft. Der Täter schickt eine Lageskizze zur Leiche. Ausgesetzt werden 15.000 Mark.
Am Ende bricht den Fall kein Fahndungserfolg, sondern ein Brief an die falsche Adresse. Erzählt von einem Hauptkommissar a.D., der die Verfahrensakten kennt – und sagt, wo sie schweigen.
Drei Anzeigen in elf Tagen – am 3., 9. und 13. Februar. Sie laufen in verschiedenen Revieren und werden getrennt geführt.
Ein psychisch kranker Mann gesteht mehrere Überfälle und wird untergebracht. Eine Gegenprüfung ist in den Unterlagen nicht dokumentiert.
Die Presse prägt den Namen „Vampir von Düsseldorf“. Erst jetzt ist eine gemeinsame Sachbearbeitung belegt.
Maria Hahn, 26 Jahre, Dienstmädchen, gilt als vermisst.
Der Täter schickt eine Lageskizze. Die Grabung bei Papendell bestätigt seine Angaben – der erste Sachbeweis seit Februar.
Ernst Gennat, Leiter der Berliner Mordinspektion, prägt nach den Düsseldorfer Taten den Begriff „Serienmörder“.
Maria Budlich, 20, kommt aus Köln am Hauptbahnhof an. Ihr Brief an eine Bekannte wird fehlgeleitet – und landet bei der Polizei.
Auguste Kürten erstattet Anzeige gegen ihren Mann. Festnahme vor der Rochuskirche in Derendorf, ohne Widerstand.
Prozess vor dem Schwurgericht im Polizeipräsidium an der Mühlenstraße. Urteil: neunmal Todesstrafe.
Fritz Langs Film „M“ läuft an. Einen Bezug zu diesem Verfahren hat Lang bestritten.
Das Urteil wird im Kölner Gefängnis Klingelpütz vollstreckt.
Die ersten zwei Schauplätze sind offen. Was an den anderen acht passiert, erfährst du dort.

An jedem Schauplatz legt dir der Kommissar eine Frage vor. Zwei davon kannst du hier schon beantworten.
Wer prägte 1930 nach den Düsseldorfer Taten den kriminalistischen Begriff „Serienmörder“?
Wie lange dauerte es, bis die Überfälle als Serie eines einzigen Täters geführt wurden?
Such dir eine Stelle, von der aus ein Hauptweg gut im Blick liegt, ohne dass du selbst darauf stehst. Ein Foto dieser Sicht – den Weg, nicht dich.
Die ersten zwei Kapitel sind gratis. Überzeugt dich der Fall, schaltest du die restlichen acht frei – einmal, ohne Abo.
Wenn es mal nicht nach draußen geht: Die Tour läuft auch zu Hause als Hörspiel – Kapitel laufen weiter, Aufgaben sind optional, Sleeptimer 15 oder 30 Minuten.
Start ist der Düsseldorfer Hauptbahnhof, Ziel das Alte Polizeipräsidium an der Mühlenstraße in der Altstadt. Es ist keine Rundtour – vom Ziel sind es wenige Schritte zur Rheinuferpromenade und zum Uerige in der Berger Straße.
Rund zwei Stunden bei 4,8 km zu Fuß. Du bestimmst das Tempo: Jedes Kapitel startest du selbst, Pausen sind jederzeit möglich.
Erzählt wird die Fahndung, nicht die Tat. Kein Gore, kein Pathos – ein Hauptkommissar a.D. führt durch die Akten und sagt offen, wo Quellen fehlen oder nur Presseberichte vorliegen.
Ja. Kapitel 1 am Hauptbahnhof und Kapitel 2 am Wehrhahn sind gratis. Danach entscheidest du, ob du die Tour freischaltest.
Nein. Ein Preis pro Tour, nicht pro Person – ob du allein losziehst oder zu fünft an einem Handy mithörst.
Nein. Die Tour lädt einmal herunter und läuft danach komplett offline.